Black and White - And so much colours more …

Wie das so ist im Leben, gibt es Phasen die wir durchleben. In der einen sind wir die Macher, in einer anderen hingegen einfach nur die die mit dem Strom schwimmen. Wir entwickeln uns weiter, mit jeder Sekunde unseres Lebens und werden geprägt durch jene Menschen die uns umgeben, seinen es positive und negative – wir werden von jedem Menschen einen Farbklecks bekommen und uns damit schmücken oder nicht.

 

Dinge die wir Gestern noch als interessant und wichtig wahrgenommen haben, können uns heute schon recht alltäglich, schlicht und grau vorkommen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. So können wir uns Umständen und Lebenssituationen anpassen und manchmal uns gar nicht mehr vorstellen wie es vorher war. Jedoch andere Dinge hingegen werden wir nie verstehen und akzeptieren können – welche es auch immer sein mögen.

 

Es stellt sich ein Unterschied dar, Tag für Tag – ob wir nun durch den Tag gleiten oder schweben, oder ob wir jeden neuen Tag als Last empfinden und uns überwinden müssen den neuen Tag anzunehmen und durch zu halten. Jedoch viele sind sich der Qualität ihres Lebens gar nicht bewusst. Für Millionen von Menschen auf unserer schönen Erde ist es nicht normal ein weiches Bett und ein Dach (welches auch als solches bezeichnet werden kann) über den Kopf zu haben. Jedoch wir, wir Menschen der westlichen Welt, wollen immer mehr und immer größer wohnen, dabei sei das mehr wohnen mal im Raum stehen gelassen.

 

So empfand ich es – so empfinde ich?

 

Besinne ich mich auf mich zurück. Was bin ich? Wer bin ich? Bin ich Mensch? Darf ich sein?

 

Ja doch, die Stimme der Vernunft. Ja zum Mensch sein – und zum menschlich sein. Ja zum Leben - und zum lebendig sein. Aber das stand ja hier auch gar nicht zur Debatte.

Jedoch viele Menschen besinnen sich nicht auf sich, sie nehmen sich einfach keine Zeit, um über ihr Handeln und Tun nachzudenken. Sie Handeln halt. Sie Tun. Sie Machen. Aber für was? Für sich!???

 

Wir senken intuitiv den Kopf und lassen den Blick wegsehen, wenn wir hilfsbedürftige Menschen auf der Straße sehen? Sei es der Mann, der hinkender Weise auf mich zukommt und mich um Geld anfleht – oder der scheinbar von sich selbst überzeugte Obdachlosen Zeitungsverkäufer (der mir hinter her noch ein dummes Kommentar an den Kopf knallt). Geld regiert wohl die Welt – wer welches hat, hat Glück – wer keins hat, hat sein wahres Glück noch nicht erkannt – was übrigens der mit auch nicht hat. (?)

 

Doch was ist Glück für den Menschen? Jeder Mensch ist seines eigenen Glücks schmied. So heißt es. Doch hat jeder Mensch den Mut sein Glück und damit auch das im Falle des Scheiterns – sein Unglück heraus zu fordern? Der Mensch beugt sich den Gegebenheiten und sucht damit den Weg des geringsten Wiederstandes. Muss ich denn immer zu allem JA sagen, kann ich nicht auch mal NEIN sagen? Ja doch, nein sagen muss jedoch gekonnt sein. Und wenn man eine gewisse Konfliktscheuheit besitzt – was  nun heut zu tage keineswegs eine Seltenheit mehr ist – ist es kein Wunder das man sich die Sicht auf das Glück verwehrt.

Nun, geneigter Leser meines Blogs, stehst du früh auf und bist dankbar für den Tag? Oder freust du dich auf den Tag und was er alles bringen mag? Dann ist ja gut!

 

Ich vertrete die Meinung, nur wenn man auch die kleinen Dinge – die unscheinbaren – so alltäglichen Dinge – einschätzen und schätzen kann, dann lernst man auch sein Glück kennen.

 

Denn um nun endlich Bezug auf die Überschrift zunehmen, ich für meinen Teil habe erst gemerkt wie Glücklich ich bin und wie viel Glück ich habe, als ich mich von allem was mir wichtig war gelöst habe (teilweise auch musste). Ich habe mich anfangs dazu gezwungen, mich auf jeden Tag zu besinnen und das schöne eines jeden Tags zu sehen. Und die Tage sind wunderschön – egal ob Sonnenschein, Regen oder Hagel – oder einfach nur grau-in-grau. Jeder Tag war auf einmal Wert gelebt zu werden und nicht nur das Wochenende. Es gab so viele tolle Dinge die auf einmal auf mich eingeströmt sind, ob das Grün der Blätter, die Mitmenschen oder einfach nur der Dank für die Zeit die ich für mich nehmen konnte. Alles war toll – und ist es auch noch. Zwar bin ich mittlerweile nicht mehr alleine, aber auch zu zweit macht es tierisch Spaß, jeden Tag zu nehmen, jeden Tag zu leben und jeden Tag etwas neues entdecken zudürfen. Und seien es nur Gedanken oder Verhaltensweisen an sich selbst, die man geändert hat.

 

Mein Dank geht also damit an ALLE, die mir bis jetzt in meinem Leben begegnet sind und ich hoffe es werden noch mehr – mögen sich die Farbkleckse auf meiner Seele vermehren - in den schönsten und buntesten Farben der Welt.

 

Zu letzte möchte ich jedoch noch das Tabuthema - meine Eltern - aufnehmen. Ich habe lange, verhältnismäßig lange, darüber nachgedacht, ob ich nun dazu was sage oder nicht. Wer den gesamten Blog gelesen hat, der mag vielleicht denken ich mag meine Eltern nicht besonders. Dies darf ich erst einmal klar und deutlich verneinen. Ich komme nur mit den ein oder anderen „Verhaltensweisen“ nicht klar – wobei dies nun auch wieder falsch ausgedrückt ist. Es sind die Kleinigkeiten die einen Menschen zu etwas Besonderen machen, es können aber auch die ganzen Kleinigkeiten (die so unscheinbar sind) sein, die einen – nicht kaputt machen – aber die einen an die Substanz gehen und die einen alles in Frage stellen lassen. Ich bin jeden Falls meinen Eltern zum Dank geneigt, und ich respektiere meine Eltern. Ohne sie wäre ich immerhin nicht die die ich bin – und jetzt mal ganz ehrlich, ohne das es irgendwie überzogen klingen soll – ich finde ich bin ein ganz wunderbarer Mensch – sicherlich habe ich meine Fehler aber die haben wir doch alle. Manchmal braucht der Mensch Zeit, Zeit um über alles nachzudenken und Zeit seine Gedanken und Gefühle zuordnen – die Zeit, die man einem jeden Menschen geben sollte, damit kein unüberlegtes Handeln passiert – die Zeit, die ein jeder sich nehmen sollte, die Zeit, in der sich ein jeder fragen sollte – bin ich glücklich, mit dem wie es ist? (wenn nein, dann: Was kann ich persönlich dagegen tun, damit es besser wird, und nicht was können andere dafür tun damit es besser wird.)

 

Den Sinn meiner nun gleich folgenden Schlussworte, darfst du geneigter Leser, durch eigenes Nachdenken – selbst herausfinden.

 

Schlussworte:

Eine Rose blüht nicht, wenn man nur daran denkt, dass sie blühen soll. Sie braucht genügend Wasser und Pflege damit sie wächst und gedeiht. Eine Rose blüht nicht, wenn man nur daran denkt, dass sie gegossen werden muss. Versorge sie also mit genügend Wasser. Eine Rose blüht nicht, wenn man nur daran denkt.

 

Ich bedanke mich für genaues und gewissenhaftes Lesen.

 

 

Hoffentlich bald wieder,

Eure Diana

4.4.08 12:24
 


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