lang lang ist es her

Guten morgen, Guten morgen, guten morgen Sonnenschein.

Lang ist es her, dass ich hier meine Gedanken zum Besten geben habe. In den vergangen Monaten ist viel passiert – viel Schönes, aber auch das ein oder andere nicht so Schöne. Aber, mach es wie die Sonnenuhr und zähl die heiteren Stunden nur.

Nun schauen wir mal zurück.

Im Sommer hatte ich Praktikum im Südbahnhof / Club Achtermai bzw. CMV GmbH. War so weit ganz interessant, wenn auch nicht so spannend wie ich es mir gedacht hatte. Aber so hatte ich viel Zeit mich um das Radio zukümmern. In dem Jahr, in dem ich nun schon in Leipzig bin, bleibt viel liegen.

Auf der einen Seite ist es gut, dass die Ausbildung in Leipzig ist – so kann ich mich voll und ganz auf die Schule konzentrieren. Aber auf der anderen Seite ist es auch ganz schön doof, weil ich in Chemnitz so viele tausend Sachen habe die ich zu tun habe. Naja, so kommt das eine zum Anderen.

Aber der Sommer hatte auch viele erfreulichere Dinge. So fang ich mit dem WFF an. Wie geil war das denn. Dieses Jahr – Wahnsinn, wenn denn nicht nur die Diana so zeitig wieder heimgewollt hätte – dann hätte ich mir die ganzen Bands – die ich sehen wollte und die überwiegend Sonntag da waren – noch sehen können. Naja… kann man nichts tun. Wenn es ihr nicht gut geht. Memme – nee – ich mein ich an ihrer Stelle hätte wahrscheinlich auch am liebsten nach Hause gewollte. Also – nächstes Jahr rocken wir das Force voll drei Tage – damit das klar ist!

Ja, weiter geht’s. Ich bin in eine WG –auch in Chemnitz gezogen. Eine echt voll krasse und klasse WG. Die Nancy und den Knolli habe ich total in mein Herz geschlossen. Wir hatten tolle (knapp aber wahr) 3 Monate. In denen wir viel gelacht haben und in denen sie mir viel Beistand geleistet haben. Dafür bin ich riesig dankbar. Und ich bin froh, dass ich so tolle zwei Typen Mensch kennen lernen durfte. Und ich hoffe mal, auch wenn ich nun schon nicht mehr da wohne, dass wir immer wieder viele schöne Stunden Zeit mit einander verbringen!

Ja nun dann. Ich habe dieses Jahr ja nicht nur die zwei netten Leutchen kennen gelernt. Da gibt es noch viele mehr. Ganz besonders möchte ich hier den Sonnenblumenmann nennen. Ich bin tierisch dankbar, dass mir seine Schwester über den Weg gelaufen ist. Und auch sie gehört zu einer neuen Errungenschaft in diesem Jahr. Durch sie habe ich auch endlich wieder mehr Kontakt mit der Bea.

Alles in allem war es ein schöner Sommer auf der einen Seite, weil ich Freundschaft und Liebe erfahren durfte.

Aber auf der anderen Seite gab es auch oft Zeiten in denen ich einfach nicht mehr wollte, in denen mir die ganzen Dinge einfach über den Kopf wachsen wollten. Zum Glück haben sie es nicht.

Es ist, trotz allen, für mich schwer mit der Situation so zu recht zu kommen wie sie ist. Oft bin ich traurig und viel zu nachdenklich. Kommen vom Lachanfall ins Weinen, nur weil ich eben plötzlich an etwas denken muss. Es ist schwer, aber wahrscheinlich immer noch besser wie anders.

Oft habe ich die Mut und Kraft, die ich hatte zusammen genommen und versucht Schritte darauf zu zugehen. Aber ohne Erfolg. Die Situation bleibt und verändert und verschlechtert sich wahrscheinlich. Vielleicht einfach ruhen lassen? Die Zeit heilt alle Wunden, heißt es. Aber ob das wirklich so ist, wird erst die Zeit zeigen. Also warten wir ab.

Im September hat die Schule mit einem Paukenschlag wieder angefangen. Unschön – lieber wäre ich in Chemnitz geblieben – lieber hätte ich weiter gemacht mit Praktikum machen. Aber Schule muss sein, denn von nichts kommt auch nichts. Auch wenn ich oft hier sitze und denke – boaha wie langweilig, kennste schon, kannste schon usw. Wichtig ist, dass ich nicht verpasse aufzupassen!

Die Oktoberferien näherten sich also auch mit großen Schritten – unaufhaltsam und immer mehr und mehr kamen sie. Sie waren da und sie waren schön, und sie waren viel zu kurz!

Mein Sonnenblumenmann hat sich extra zwei Wochen Urlaub genommen. Darüber habe ich mich riesig gefreut. Endlich mal mehr Zeit – nicht immer nur zwei kurze Tage. Es schlaucht mich zurzeit sehr. Aber dafür vergeht die Zeit auch schnell – denn ich freue mich immer wieder auf das Wochenende.

So und nun haben wir gleich Dezember und das Jahr ist rum. Das letzte Wochenende war auch wieder ganz toll. Wir waren im Probenlager in Johnanngeorgenstadt und das Wetter war absolut geil – kniehoher Schnee und die Proben gingen ohne größere Probleme über die Bühne. So ein Wochenende hatte ich seit langen mal wieder nötig.

Und jetzt freue ich mich einfach auf die nächsten Tage, da mein Sonnenblumenmann mit bei mir in Leipzig ist.

Ich danke für das was ich habe, und ich vertraue darauf, dass ich das bekomme was ich wirklich benötige.

Das Leben ist schön – auch wenn nicht alles in Ordnung ist.

Ich danke für die Aufmerksamkeit.

Soundtrack des Sommers und Herbsts:

Stone Sour, After Rising Sun, Chimaria, BO und gaaaanz viele mehr.

Ich danke meinen Freunden, dass sie soviel Geduld mit mir haben und mir so viele schöne Stunden bereiten!

Stay Tuned!

19.11.07 09:50
 


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