Ich habe nun die Ehre, über mich etwas zum Besten zu geben.

Also ich bin ein sehr gewissenhafter Mensch, ein Mensch der sein Leben liebt und viel nachdenkt - was aber in Ordnung ist, denn nur wenn man die Dinge so wahrnimmt wie sie tatsächlich sind, kann man sie verarbeiten und später vielleicht auch noch verstehen.

Der Zeit bin ich in Leipzig und mache dort eine Ausblidung zur Internationalen Eventmanager (IEM). Macht schon Spaß soweit und ich denke damit komm ich dann auch n Stück hin. Ansonsten ist meine Heimat Chemnitz und ich liebe diese Stadt, ganz egal was andere sagen - Leipzig ist ein scheißdreck da gegen *hiihii*.

In meiner Freitzeit arbeite ich bei dem lokal Radio von Chemnitz (Radio T -> http://www.radiot.de), dort arbeite ich aber nicht einfach so - nee.

Eine ganze Zeit lang habe ich lustige und unlustige Sendungen gemacht, seit April 2006 bin ich nun ehrenhaftes Vorstandsmitglied - ich kann euch sagen, ganz schön viel arbeit - aber das macht nichts, denn es mach auch viel Spaß. Nur leider finde ich dadurch keine Zeit mehr zum Sendungen machen - aber die Zeit wird auch irgendwann wieder kommen.

Was gibt es noch über mich zu sagen - *nachdenk* ich lache viel und gern, ich mach gern Blödsinn, ich liebe es zu guter Musik zu tanzen - oder halt abzugehen, je nach dem wie ihr es nennen wollt. Im großen und ganzen liebe ich mein Leben und es ist wunderschön - Tag für Tag aufzuwachen und zu erkennen das man lebt.

Ansonten mache ich mir halt viele Gedanken und bringe die auch zu Papier. Mehr lyrisches von mir hier -> http://lilasternschnuppchen.myblog.de

So dann mal viel Freude - und bei Fragen o.ä. - einfach melden.

Alter: 30
aus: 04317 Leipzig
 
Universität: EWS in Leipzig



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Blog

Black and White - And so much colours more …

Wie das so ist im Leben, gibt es Phasen die wir durchleben. In der einen sind wir die Macher, in einer anderen hingegen einfach nur die die mit dem Strom schwimmen. Wir entwickeln uns weiter, mit jeder Sekunde unseres Lebens und werden geprägt durch jene Menschen die uns umgeben, seinen es positive und negative – wir werden von jedem Menschen einen Farbklecks bekommen und uns damit schmücken oder nicht.

 

Dinge die wir Gestern noch als interessant und wichtig wahrgenommen haben, können uns heute schon recht alltäglich, schlicht und grau vorkommen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. So können wir uns Umständen und Lebenssituationen anpassen und manchmal uns gar nicht mehr vorstellen wie es vorher war. Jedoch andere Dinge hingegen werden wir nie verstehen und akzeptieren können – welche es auch immer sein mögen.

 

Es stellt sich ein Unterschied dar, Tag für Tag – ob wir nun durch den Tag gleiten oder schweben, oder ob wir jeden neuen Tag als Last empfinden und uns überwinden müssen den neuen Tag anzunehmen und durch zu halten. Jedoch viele sind sich der Qualität ihres Lebens gar nicht bewusst. Für Millionen von Menschen auf unserer schönen Erde ist es nicht normal ein weiches Bett und ein Dach (welches auch als solches bezeichnet werden kann) über den Kopf zu haben. Jedoch wir, wir Menschen der westlichen Welt, wollen immer mehr und immer größer wohnen, dabei sei das mehr wohnen mal im Raum stehen gelassen.

 

So empfand ich es – so empfinde ich?

 

Besinne ich mich auf mich zurück. Was bin ich? Wer bin ich? Bin ich Mensch? Darf ich sein?

 

Ja doch, die Stimme der Vernunft. Ja zum Mensch sein – und zum menschlich sein. Ja zum Leben - und zum lebendig sein. Aber das stand ja hier auch gar nicht zur Debatte.

Jedoch viele Menschen besinnen sich nicht auf sich, sie nehmen sich einfach keine Zeit, um über ihr Handeln und Tun nachzudenken. Sie Handeln halt. Sie Tun. Sie Machen. Aber für was? Für sich!???

 

Wir senken intuitiv den Kopf und lassen den Blick wegsehen, wenn wir hilfsbedürftige Menschen auf der Straße sehen? Sei es der Mann, der hinkender Weise auf mich zukommt und mich um Geld anfleht – oder der scheinbar von sich selbst überzeugte Obdachlosen Zeitungsverkäufer (der mir hinter her noch ein dummes Kommentar an den Kopf knallt). Geld regiert wohl die Welt – wer welches hat, hat Glück – wer keins hat, hat sein wahres Glück noch nicht erkannt – was übrigens der mit auch nicht hat. (?)

 

Doch was ist Glück für den Menschen? Jeder Mensch ist seines eigenen Glücks schmied. So heißt es. Doch hat jeder Mensch den Mut sein Glück und damit auch das im Falle des Scheiterns – sein Unglück heraus zu fordern? Der Mensch beugt sich den Gegebenheiten und sucht damit den Weg des geringsten Wiederstandes. Muss ich denn immer zu allem JA sagen, kann ich nicht auch mal NEIN sagen? Ja doch, nein sagen muss jedoch gekonnt sein. Und wenn man eine gewisse Konfliktscheuheit besitzt – was  nun heut zu tage keineswegs eine Seltenheit mehr ist – ist es kein Wunder das man sich die Sicht auf das Glück verwehrt.

Nun, geneigter Leser meines Blogs, stehst du früh auf und bist dankbar für den Tag? Oder freust du dich auf den Tag und was er alles bringen mag? Dann ist ja gut!

 

Ich vertrete die Meinung, nur wenn man auch die kleinen Dinge – die unscheinbaren – so alltäglichen Dinge – einschätzen und schätzen kann, dann lernst man auch sein Glück kennen.

 

Denn um nun endlich Bezug auf die Überschrift zunehmen, ich für meinen Teil habe erst gemerkt wie Glücklich ich bin und wie viel Glück ich habe, als ich mich von allem was mir wichtig war gelöst habe (teilweise auch musste). Ich habe mich anfangs dazu gezwungen, mich auf jeden Tag zu besinnen und das schöne eines jeden Tags zu sehen. Und die Tage sind wunderschön – egal ob Sonnenschein, Regen oder Hagel – oder einfach nur grau-in-grau. Jeder Tag war auf einmal Wert gelebt zu werden und nicht nur das Wochenende. Es gab so viele tolle Dinge die auf einmal auf mich eingeströmt sind, ob das Grün der Blätter, die Mitmenschen oder einfach nur der Dank für die Zeit die ich für mich nehmen konnte. Alles war toll – und ist es auch noch. Zwar bin ich mittlerweile nicht mehr alleine, aber auch zu zweit macht es tierisch Spaß, jeden Tag zu nehmen, jeden Tag zu leben und jeden Tag etwas neues entdecken zudürfen. Und seien es nur Gedanken oder Verhaltensweisen an sich selbst, die man geändert hat.

 

Mein Dank geht also damit an ALLE, die mir bis jetzt in meinem Leben begegnet sind und ich hoffe es werden noch mehr – mögen sich die Farbkleckse auf meiner Seele vermehren - in den schönsten und buntesten Farben der Welt.

 

Zu letzte möchte ich jedoch noch das Tabuthema - meine Eltern - aufnehmen. Ich habe lange, verhältnismäßig lange, darüber nachgedacht, ob ich nun dazu was sage oder nicht. Wer den gesamten Blog gelesen hat, der mag vielleicht denken ich mag meine Eltern nicht besonders. Dies darf ich erst einmal klar und deutlich verneinen. Ich komme nur mit den ein oder anderen „Verhaltensweisen“ nicht klar – wobei dies nun auch wieder falsch ausgedrückt ist. Es sind die Kleinigkeiten die einen Menschen zu etwas Besonderen machen, es können aber auch die ganzen Kleinigkeiten (die so unscheinbar sind) sein, die einen – nicht kaputt machen – aber die einen an die Substanz gehen und die einen alles in Frage stellen lassen. Ich bin jeden Falls meinen Eltern zum Dank geneigt, und ich respektiere meine Eltern. Ohne sie wäre ich immerhin nicht die die ich bin – und jetzt mal ganz ehrlich, ohne das es irgendwie überzogen klingen soll – ich finde ich bin ein ganz wunderbarer Mensch – sicherlich habe ich meine Fehler aber die haben wir doch alle. Manchmal braucht der Mensch Zeit, Zeit um über alles nachzudenken und Zeit seine Gedanken und Gefühle zuordnen – die Zeit, die man einem jeden Menschen geben sollte, damit kein unüberlegtes Handeln passiert – die Zeit, die ein jeder sich nehmen sollte, die Zeit, in der sich ein jeder fragen sollte – bin ich glücklich, mit dem wie es ist? (wenn nein, dann: Was kann ich persönlich dagegen tun, damit es besser wird, und nicht was können andere dafür tun damit es besser wird.)

 

Den Sinn meiner nun gleich folgenden Schlussworte, darfst du geneigter Leser, durch eigenes Nachdenken – selbst herausfinden.

 

Schlussworte:

Eine Rose blüht nicht, wenn man nur daran denkt, dass sie blühen soll. Sie braucht genügend Wasser und Pflege damit sie wächst und gedeiht. Eine Rose blüht nicht, wenn man nur daran denkt, dass sie gegossen werden muss. Versorge sie also mit genügend Wasser. Eine Rose blüht nicht, wenn man nur daran denkt.

 

Ich bedanke mich für genaues und gewissenhaftes Lesen.

 

 

Hoffentlich bald wieder,

Eure Diana

4.4.08 12:24


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lang lang ist es her

Guten morgen, Guten morgen, guten morgen Sonnenschein.

Lang ist es her, dass ich hier meine Gedanken zum Besten geben habe. In den vergangen Monaten ist viel passiert – viel Schönes, aber auch das ein oder andere nicht so Schöne. Aber, mach es wie die Sonnenuhr und zähl die heiteren Stunden nur.

Nun schauen wir mal zurück.

Im Sommer hatte ich Praktikum im Südbahnhof / Club Achtermai bzw. CMV GmbH. War so weit ganz interessant, wenn auch nicht so spannend wie ich es mir gedacht hatte. Aber so hatte ich viel Zeit mich um das Radio zukümmern. In dem Jahr, in dem ich nun schon in Leipzig bin, bleibt viel liegen.

Auf der einen Seite ist es gut, dass die Ausbildung in Leipzig ist – so kann ich mich voll und ganz auf die Schule konzentrieren. Aber auf der anderen Seite ist es auch ganz schön doof, weil ich in Chemnitz so viele tausend Sachen habe die ich zu tun habe. Naja, so kommt das eine zum Anderen.

Aber der Sommer hatte auch viele erfreulichere Dinge. So fang ich mit dem WFF an. Wie geil war das denn. Dieses Jahr – Wahnsinn, wenn denn nicht nur die Diana so zeitig wieder heimgewollt hätte – dann hätte ich mir die ganzen Bands – die ich sehen wollte und die überwiegend Sonntag da waren – noch sehen können. Naja… kann man nichts tun. Wenn es ihr nicht gut geht. Memme – nee – ich mein ich an ihrer Stelle hätte wahrscheinlich auch am liebsten nach Hause gewollte. Also – nächstes Jahr rocken wir das Force voll drei Tage – damit das klar ist!

Ja, weiter geht’s. Ich bin in eine WG –auch in Chemnitz gezogen. Eine echt voll krasse und klasse WG. Die Nancy und den Knolli habe ich total in mein Herz geschlossen. Wir hatten tolle (knapp aber wahr) 3 Monate. In denen wir viel gelacht haben und in denen sie mir viel Beistand geleistet haben. Dafür bin ich riesig dankbar. Und ich bin froh, dass ich so tolle zwei Typen Mensch kennen lernen durfte. Und ich hoffe mal, auch wenn ich nun schon nicht mehr da wohne, dass wir immer wieder viele schöne Stunden Zeit mit einander verbringen!

Ja nun dann. Ich habe dieses Jahr ja nicht nur die zwei netten Leutchen kennen gelernt. Da gibt es noch viele mehr. Ganz besonders möchte ich hier den Sonnenblumenmann nennen. Ich bin tierisch dankbar, dass mir seine Schwester über den Weg gelaufen ist. Und auch sie gehört zu einer neuen Errungenschaft in diesem Jahr. Durch sie habe ich auch endlich wieder mehr Kontakt mit der Bea.

Alles in allem war es ein schöner Sommer auf der einen Seite, weil ich Freundschaft und Liebe erfahren durfte.

Aber auf der anderen Seite gab es auch oft Zeiten in denen ich einfach nicht mehr wollte, in denen mir die ganzen Dinge einfach über den Kopf wachsen wollten. Zum Glück haben sie es nicht.

Es ist, trotz allen, für mich schwer mit der Situation so zu recht zu kommen wie sie ist. Oft bin ich traurig und viel zu nachdenklich. Kommen vom Lachanfall ins Weinen, nur weil ich eben plötzlich an etwas denken muss. Es ist schwer, aber wahrscheinlich immer noch besser wie anders.

Oft habe ich die Mut und Kraft, die ich hatte zusammen genommen und versucht Schritte darauf zu zugehen. Aber ohne Erfolg. Die Situation bleibt und verändert und verschlechtert sich wahrscheinlich. Vielleicht einfach ruhen lassen? Die Zeit heilt alle Wunden, heißt es. Aber ob das wirklich so ist, wird erst die Zeit zeigen. Also warten wir ab.

Im September hat die Schule mit einem Paukenschlag wieder angefangen. Unschön – lieber wäre ich in Chemnitz geblieben – lieber hätte ich weiter gemacht mit Praktikum machen. Aber Schule muss sein, denn von nichts kommt auch nichts. Auch wenn ich oft hier sitze und denke – boaha wie langweilig, kennste schon, kannste schon usw. Wichtig ist, dass ich nicht verpasse aufzupassen!

Die Oktoberferien näherten sich also auch mit großen Schritten – unaufhaltsam und immer mehr und mehr kamen sie. Sie waren da und sie waren schön, und sie waren viel zu kurz!

Mein Sonnenblumenmann hat sich extra zwei Wochen Urlaub genommen. Darüber habe ich mich riesig gefreut. Endlich mal mehr Zeit – nicht immer nur zwei kurze Tage. Es schlaucht mich zurzeit sehr. Aber dafür vergeht die Zeit auch schnell – denn ich freue mich immer wieder auf das Wochenende.

So und nun haben wir gleich Dezember und das Jahr ist rum. Das letzte Wochenende war auch wieder ganz toll. Wir waren im Probenlager in Johnanngeorgenstadt und das Wetter war absolut geil – kniehoher Schnee und die Proben gingen ohne größere Probleme über die Bühne. So ein Wochenende hatte ich seit langen mal wieder nötig.

Und jetzt freue ich mich einfach auf die nächsten Tage, da mein Sonnenblumenmann mit bei mir in Leipzig ist.

Ich danke für das was ich habe, und ich vertraue darauf, dass ich das bekomme was ich wirklich benötige.

Das Leben ist schön – auch wenn nicht alles in Ordnung ist.

Ich danke für die Aufmerksamkeit.

Soundtrack des Sommers und Herbsts:

Stone Sour, After Rising Sun, Chimaria, BO und gaaaanz viele mehr.

Ich danke meinen Freunden, dass sie soviel Geduld mit mir haben und mir so viele schöne Stunden bereiten!

Stay Tuned!

19.11.07 09:50


Struggels

 

Hello Ladies and Gentlemen

 

Time is running out *kicha*

Am Montag hat es BOOM gemacht. Die Bombe ist geplatzt und jetzt kann ich es euch ja erzählen ;o)

 

Wie die meisten vielleicht wissen hege ich nicht ein besonders gutes Verhältnis zu meinen Eltern. Warum das so ist weiß ich nicht, ich weiß nur, dass es vor mehreren Jahren irgendwann mal angefangen hat. Es war für mich immer so ein Unbehaglichkeitsgefühl da und irgendwie wollte ich immer weg. Als ich mit 16 Jahren zu meiner Oma zog, tat ich das zwar auch weil ich mir immer noch ein Zimmer mit meiner Schwester teilen musste und endlich mein eigenes Zimmer haben wollte, aber hauptsächlich tat ich es aus dem Grund, dass ich nicht mehr da Heim sein wollte. Es lag immer eine gewisse Spannung in der Luft, es hat irgendwie immer geknistert. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich einfach einen anderen Entwicklungsweg als meine Eltern und meine Schwester eingeschlagen habe. Nun mit 18 bin ich dann in ein Beziehungsdrama geraten und als das diesen März dann endlich auseinander ging, musste ich erst mal zurück zu meinen Eltern. Nun es war keine gute Lösung, es tat mir nicht gut – ich fühlte mich wieder so beklemmt, gehemmt in meiner Entfaltungskraft, in meiner Persönlichkeit. Dieses Gefühl von Spannung – elektrisierte Luft. Dazu kommt das mir immer mehr die Differenzen in der Kommunikation meiner Eltern aufgefallen ist. Und ich immer mehr realisiert habe wie der Hase läuft und mir das ganz und gar nicht gepasst hat – die Umgehensweise läuft mir gegen den Strich, ich find es unfair. Nun gut, war ich also wieder zu Hause. Aber da ich mich nicht absichtlich noch kaputter mache als ich schon bin, habe ich mir am 1.Mai zwei Zimmer angesehen. Das eine davon bewohne ich nun seit Montagmittag.

Montagabend habe ich mich dann mit meiner Mutter getroffen und habe ihr davon erzählt. Begeistert war sie nicht. Aber das habe ich auch nicht erwartet. Nun ja. Werde ich halt sehen wie es weiter geht. Im Moment brauche ich erst mal Abstand, keine Ahnung wie lange das dauern wird. Ich weiß, dass ich mich sehr nach einer intakten Familie sehne, ich weiß aber auch, dass ich sie von meiner Familie nicht erwarten kann. Leider. Ich persönlich bin froh, dass es jetzt raus ist, denn es hat sehr auf mir gelastet, auch dieser letzte Monat, dieses rastlose Herumgereise. Es ist vorbei. Mich hat dieses Gespräch aber auch noch mal sehr viel Kraft gekostet, zwischen durch wäre ich fast umgekippt. Da merke ich erst wie sehr, dass Alles an mir nagt. Nun geht es mir schon wesentlich besser. Und es kann nur besser werden.

Aber

Maybe die Fetten Jahre sind vorbei.

 

I don’t know how much I can take.
Fear is in my heart
Immediately, when it stops it starts…

 

I can never life that way!

 

 

Die Sonne scheint nicht mehr – nur die schöne Sonnenblume auf meiner Fensterbank, bringt etwas Sonne, etwas Schein, dass es auch noch schöne Seiten im Leben gibt. Doch das wahre Ausmaß meiner Probleme scheint mir nicht im Geringsten bekannt. Ich werde erpresst, klein gemacht. In der Hoffnung, dass ich vielleicht angekrochen komme. Machtspiele. Unverständnis und Selbstsucht. Ich fühle mich schrecklich, weil ich nicht weiß wie ich leben soll. Ich weiß, dass es so nicht weitergehen kann – aber zu einem Gespräch unter Einbeziehung einer fremden Person scheinen sie nicht bereit zu sein. Bzw. nehmen sie keine Rücksicht auf meine Situation, auf meine psychische Lage. Irgendwann reicht es jedoch.

 

Ich muss überlegen was mir lieber ist. Leipzig oder Chemnitz? Eindeutig Chemnitz. Sollte ich meine Ausbildung aufgeben um Anspruch auf irgendwas zu haben? Sollte ich mich in Chemnitz umsehen, ob ich nicht doch einen Ausbildungsbetrieb für Veranstaltungskauffrau finde? Finanziell kann ich meine Ausbildung nicht tragen. Finanziell gesehen, habe ich keinen Anspruch auf Unterhalt von meinen Eltern da sie mir die Ausbildung bezahlen, deshalb, sollte ich vielleicht die Ausbildung – dass was ich wirklich machen möchte – aufgeben? Um überhaupt irgendwie leben zu können? Wahrscheinlich. Ich weiß es nicht. Psychoterror – sie wollen mir nur zeigen, dass sie am längeren Hebel sitzen. Sollte ich mich dieser Gewalt beugen? Nein. Ich will mich nicht mehr beugen. Ich kann mich nicht mehr beugen. Ich habe mich zu lange schon verbogen um irgendwas zu sein. Um für irgendwas zu gebrauchen zu sein. Ich finde ich habe ein recht auf Leben!

 

This life is not enough.

 

Und wenn das so weitergeht, werde ich nicht mehr leben können. Vielleicht will ich dann nicht mehr leben. Weil mein Leben dann nicht mehr lebenswert ist? Weil ich nicht alleine bin, weil es da so eine handvoll Menschen gibt, die sich sorgen, die mal nachfragen wie es ist – ob ich Hilfe brauch, oder ähnliches, weil es für mich da draußen nicht nur eine besondere Person gibt, halte ich durch und Kämpfe ich um mein Leben, kämpfe ich um mein Recht auf Leben. Ich versteh es nicht. Und irgendwie möchte ich nur, dass es sich jetzt endlich alles aufklärt. Ich weiß es geht immer weiter, und ich werde auch weiter gehen, auch wenn es mir noch so schwer fällt.

 

 

6.6.07 09:50


Ach Kinder wie die Zeit vergeht.

Nun ist Himmelfahrt schon vorbei, das Radiocamp ist vorbei aber der Mai noch nicht. Doch schon ganz bald ist Ende Mai und dann kommt die Bombe zum platzen. Ihr dürft gespannt sein.

 

Was gibt es zu berichten?

 

Nun ja, ich denke die Welt ist rund, sie dreht sich und sie hört damit nicht auf. Ich denke auch die Welt ist schön bunt und es macht viel Spaß die Farben zu erkunden und fest zu stellen wie schön doch das Leben ist. Sind es nicht viel mehr die ganzen Kleinigkeiten, die unser Leben lebenswert machen? Ist es nicht viel schöner dem Alltag zu trotzen als im Alltag gefangen zu sein?

 

Oft frage ich mich, wie viele Menschen wirklich glücklich sind, bzw. wie viele Menschen es gibt, die mit gutem Gewissen sagen können mir geht es richtig gut. Aus meiner heutigen Sicht kann ich sagen, mir geht es richtig gut, wenn da nicht dieses eine Problem wäre aber auch das bekomm ich noch in den Griff und zwar bald. Denn der Mai macht alles neu. Und am 30. Mai ist der Weltuntergang ;o) …

 

So, also bin ich am Mittwoch erst nach Chemnitz und habe genau für nein bzw. gegen dieses Problem etwas unternommen und fühle mich schon weniger Hilflos und ich weiß das es nur noch besser werden. Und anschließend bin ich an den Bodensee gefahren mit vielen netten Leuten. Die Hinfahrt war echt stressig. Regen, und noch viel mehr. Das Wasser stand auf der Straße – Aquaplaninggefahr!!! Und tatsächlich Aquaplaning gehabt! Aber so wie ich nun mal bin, habe ich da sehr souverän reagiert und allen Beteiligten ist selbstverständlich nichts passiert. Ich fand es nicht mal so sehr anstrengend, vielleicht war die Fahrt ein bisschen Nervenaufreibend, aber immerhin konzentriert man sich so voll und ganz und die Gefahr eines Sekundenschlafs wird mehr aus dem Weg geräumt. Als wir dann endlich, nach acht Stunden Fahrt, angekommen waren, war ich auch gar nicht mehr müde. Aber bin dann doch sehr schnell eingeschlafen. Also konnte das muntere Treiben am Bodensee in bzw. bei Markelfingen im DGB-Jugendcamp beginnen. Und es begann mit Regen, Regen und nochmals noch mehr Regen. Also am Donnerstag wäre ich am liebsten gleich wieder nach Hause gefahren, weil einfach so scheiß Wetter war. Aber so ein Wetterchen hat auch seine Vorteile. Ich fand es sehr romantisch, wie der Regen so auf das Zeltdach getrommelt hat und wenn man da nicht allein (Beziehungstechnisch gesehen) gewesen wäre, wäre es bestimmt sehr kuschelig gewesen. Aber so Regenwetter regt einen nein mich auch immer stark zum Nachdenken an – über alles was so war. Manchmal ganz schön Anstrengend, vielleicht sollte ich weniger Nachdenken? Nein bestimmt nicht. Wenn ich mich nicht selbst reflektieren würde, wenn ich nicht über Sein und Nicht-Sein und auch nicht über positiv und negativ nachdenken würde dann wäre ich scheinbar ganz schön arm dran.

 

Aber es ist schon komisch, wenn man so in diese Phase des Nachdenkens kommt. Was für komische Gedanken einem da kommen und über welchen Kram man dann nachdenkt.

Manchmal glaube ich, dass es da draußen niemanden geben kann der mich versteht, der weiß warum ich so bin wie ich bin und der nachvollziehen kann wer ich bin. Und der mein Handeln versteht und nicht nur denkt, dass er mich versteht.

 

And so I wait to die here all alone
like the daylight dies while it is fading away
because nobody knows for sure
that the sun will burn through that cold night once more

 

Die Passage beschreibt gut diesen Gemütszustand der mich immer öfters befällt. Alles manchmal komisch. Ich bin irgendwie voll glücklich, könnte die ganze Zeit im Kreis grinsen, aber irgendwie fühle ich mich so beklemmt so bedrückt, so alleine irgendwie. Ich weiß das ich nicht alleine bin, dass wird mir täglich neu bewiesen. Doch irgendwie glaube ich auch zurzeit alle Menschen um mich herum zunerven. But why? Na ja, wird wohl dran liegen das ich am Bodensee war und das ich dort zwar viele nette Leute um mich herum hatte, mit denen ich auch reden konnte, aber so meine Freunde haben mir doch gefehlt. Also werde ich was dagegen tun und mich am nächsten Wochenende mit ein paar treffen. Sonntag ist ja schon verplant, wobei auch nur der Abend. Und dann am Montag – ihr solltet entweder Entdeckung gehen oder viel mehr für mich da sein, denn es wird schwer werden. Aber vielleicht verkrafte ich das auch viel leichter, als ich jetzt denke. Ich bin schon voll am Planen, wie ich es machen werde, wie ich alles so auf die Reihe bekomme. Ich bin gespannt, ihr dürft auch gespannt sein.

 

Ich hatte ein interessantes Gespräch. Ich denke, dass es Menschen gibt, die nicht in Harmonie mit einem anderen Menschen zusammen leben können. Aber auch für unharmonische Menschen gibt es Partner. Aber woher wissen wir, dass wir in einer Beziehung leben können? Woher wollen wir wissen, dass wir zusammen passen? Woher kann man die Kraft nehmen, die Angst vor einer Bindung zu überwinden? Ich weiß es nicht. Ich bin mir auch gar nicht sicher, ob ich eben diese Angst überwinden kann. Ich würde sie zurzeit sehr gern überwinden, aber irgendwie spüre ich immer wieder diese Schmerzen. Die mich irgendwie mein ganzes Leben schon begleiten. Ich denke ich bin schwer einschätzbar. Doof.

 

Aber warum so lange darüber nachdenken? Was ist wird werden und was nicht ist kann nicht werden.

 

Interessant ist auch, dass ich mittlerweile Menschen gut einschätzen kann bzw. ihre Verhaltensmuster gut in ihre psychische Lage einordnen kann. Wir alle haben unsere Last, wir alle tragen diese auf unseren Schultern, es gibt Menschen die wirklich gut diese Last verstecken können, andere wiederum brechen unter ihr zusammen und können mit ihr nicht Leben. Aber es kommt auch drauf an wie man mit seiner Last lebt. „Es gibt zwei Arten zu leben: erschrocken und die Launen des Schicksals hinnehmend, oder suchend und das Unmögliche wagend. Die erste Form ist nicht die Mühe wert, gelebt zu werden, doch die Zweite verlieht dem Leben seine wahre Schönheit.“[Ein Zitat aus dem Buch, welches ich gerade lese] Demnach machen wir es richtig wenn wir für unsere Ziele kämpfen. Und das sollte auch jeder tun. Sicherlich sagt man häufig Schicksal, kann man nichts tun. Aber nein, eben doch mach kann was tun und tut auch was. Ich denke, dass ich es schon dem Schicksal zu verdanken habe, dass ich dort bin wo ich jetzt bin – aber ich fordere mein Schicksal immer wieder aufs Neue heraus und kämpfe, für eine bessere Welt [auf meine Welt bezogen]. „Denn nur im Versuch, wird das Leben zur Poesie.“ Ich finde es sehr richtig, wenn man sich für das was einen wichtig ist einsetzt und es nicht hinten anstellt, weil es scheinbar tausend Dinge gibt, die einfach wichtiger sind. Wenn man nicht mehr für sich lebt, sondern nur noch für andere. Irgendwie komisch, aber solche Menschen scheinen Seelenlos zu sein. Haben sie den Sinn des Lebens verfehlt?

 

Die Frage stellt sich mir. Was ist das Schicksal? Und was ist unsere Seele? Was bedeutet Leben? Vielleicht sind wir doch alle nur Marionetten und die Untergrund Organisationen wie zum Beispiel die Illuminaten steuern uns und die gesamte Welt. Sind wir unter deren Kontrolle, haben wir jegliche Selbstkontrolle verloren und lassen uns vom Leben hin und her schubsen? Hm … ich weiß es nicht, ich glaube das auch nicht… bzw. fällt es mir diese Vorstellung sehr schwer.

 

Ich bin gerade etwas ratlos, denn diese Gefühlsschwankungen, es ist grauenhaft – schon fast lästig. Ich fühle mich leer und unnütz, ich fühle mich ausgelaugt und dann wieder voller Kraft. Es ist komisch. Vor allem ich weiß warum es so ist. Aber ich weiß nicht was ich dagegen tun kann. Ich nerve mich selbst und ziehe mich zurück von der Welt, obwohl ich doch teilhaben möchte. Ich ziehe mich zurück in der Hoffnung das mal jemand fragt was los ist, aber so ein Schwachsinn, es wird niemand kommen und fragen, wenn ich Beistand möchte, muss ich schon darum fragen und nicht hoffen das die Menschen da alleine drauf kommen. Ob ein Mensch in der Lage ist als Einsiedler zu wohnen? Ich mein die Märchen und Geschichten erzählen immer wieder davon, von Menschen die Jahrzehnte lang alleine durch die Welt gezogen sind, die keine einzige Seele gesehen haben oder von Menschen die hoch oben auf der Alm wohnen und die Menschen verabscheuen, weil sie ungerecht sind. Sicherlich, irgendwie sind die Menschen ungerecht, aber definitiv nicht alle. Aber viele!!! Oft wird das Wort Gesellschaft erwähnt, aber doch denkt jeder nur an sich selbst und macht nur für sich selbst. Das Wohlergehen anderer steht bei den Meisten sehr weit unten. Traurig – irgendwie. Aber ich habe jetzt erst gelernt, auch mal an mich zu denken und auch wenn andere sagen, dadurch wäre ich egoistisch. Ich habe mich immer für andere verbogen, die ganzen kleinen zwanzig Jahre die ich nun schon hier auf diesem Planeten leben darf, nun darf ich auch mal an mein Wohl denken. Und brauch nicht darauf achten ob es jenen – denen ich mich die ganze Zeit beugte – in irgendeiner Weise schmerz zu fügt. Wichtig ist, dass ich jetzt mein Leben wieder auf die Reihe bekomme und wieder einen freien Kopf habe und mich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren kann und nicht pausenlos um mein Glück kämpfen muss und dann doch wieder zurück geschmettert werde. Aber all das hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich bin und ich bin stolz auf diesen Menschen, der ich bin. Und da durch das ich immer weiter gekämpft habe und nicht aufgegeben habe, bin ich der der ich bin und ich habe Kraft sehr viel Kraft. Aber auch starke Menschen dürfen einmal Schwäche zeigen. Und das ist gut.

 

Also bleibt euch selbst treu. Kämpf mit dem Herzen in der Hand, auch wenn es euch noch so viele Tränen in die Augen treibt. Es ist wichtig an sich selbst zu denken. Und man sollte sich selbst nie vergessen, denn wenn man sich selbst vergisst, wenn die Seele den Körper verlässt, ist mein eine Hülle von allen formbar und beeinflussbar. Lebt euer Leben, nehmt den Weg den ihr für richtig haltet und achtet nicht darauf was andere zu diesem Weg sagen. Sicher es könnte der falsche sein, es könnte aber auch der Weg zum ewigen Glück sein. Und dann? Ein richtig oder falsch gibt es in unserer Welt nicht bei der Wegwahl. Wichtig ist, dass man aus seinem Loch und seiner Kammer oder seinem Keller hervorkommt und lebt, sich der Welt zeigt und allen zeigt wie toll man ist und das man was verpasst, nicht gekannt zu werden.

 

Augen auf, beim Eier kauf!

 

=)

 

Soundtrack of the Blog:

 

Deadline – Wolves
Deadline – Earth.Revolt
Skaos – Pocomania
Kleeze – Welten daneben
Barcode – Beerserk

 

Special Thanks to:

M., S. (auch wenn du gerade wenig Zeit hast), M., D., B. B. … schön das es euch gibt

 

Stay tuned.

 

 

23.5.07 13:55


Somewhere else but here

Datumanmerkung: Donnerstagabend.  


 Days passed by.
I had waiting a while.
I am gone – I had won.

 

Yes – I’m back to life.
Thank god, I’m not your wife.

 

*grins*

 

JA das Leben hat mich zurück. Hatte mich nie wirklich verloren. Sicherlich lastet immer noch irgendwas auf mir – und es macht mir zu schaffen. Aber ich bin schon mal so weit, dass ich sage, ich fahre am Samstag nach Chemnitz. Und zur Not kann ich auch im Radio schlafen *lach*. Ja, stell ich mir sogar ziemlich gemütlich vor, da kann ich zwar dann nicht duschen aber ein Abenteuer ist es auf jeden Fall wert.

Da kann ich dann auch noch meine Wege erledigen. Das ein oder andere schon mal in Position bringen. Denn alles neu macht der Mai. Und am 30. Mai ist der Weltuntergang. *imkreispring* Ach wie gut das niemand weiß… ich freu mich riesig. Und der Gedanke an Ende Mai macht mich glücklich.

 

In diesen drüben Tagen rasen riesig große Gedankenmengen durch mein Hirn und es ist ziemlich krass, über was ich alles so nachdenke.

 

Ich glaube ich werde in der nächsten Zeit erst mal keine „Treffen“ mit dem anderen Geschlecht haben, denn egal was passiert, irgendwie tut es immer weh. Auch wenn es gar nicht wehtun soll oder bzw. wenn ich mich versuche emotional abzuschotten. In Momenten der Einsamkeit überkommt es mich dann doch. Sicherlich wäre es schön – aber nee ist nicht. Ich sollte jetzt erst mal mein Leben wieder in den Griff bekommen. Ich denke dann bin ich auch wieder gesprächiger, dann kann ich wieder richtig Lachen und mich voll und ganz auf etwas konzentrieren und sei es nur ein Gespräch. Ich denke, dass ich auf sehr viele Menschen eine abschreckende Wirkung habe. Nur weil ich ein bissel mehr durchgemacht habe und weil ich etwas mehr Erfahrung habe in den ein oder anderen Dingen. Ich blicke auf viele Dinge ganz anders, versuche in vielen Dingen einfach das Positive daran zu erkennen, aber für die ganzen Schwarzseher – ach nun ja. Was sind schon Worte?

Oft haben die einzelnen Worte für uns jeden einzelnen eine völlig andere Bedeutung. Wir erkennen nicht, was der andere uns sagen möchte. Vielleicht weil wir in unseren eigenen Zwängen gefangen sind? Weil wir manchmal nicht aus unserem eigenen Körper ausbrechen können? Einfach mal heraustreten und von außen schauen, was machen wir gerade, was ist der Sinn des Handelns unserseits?

 

Also war meine Woche nicht wie gewünscht schön. Vielleicht weil ich vergebens warte, obwohl ich gar nicht warten möchte? Vielleicht weil ich keine Hoffnung haben möchte, aber doch Hoffnung habe?

 

Weil ich einfach nur weg möchte. Das Rauschen der in tausend verschieden grün erstrahlenden Bäume weckt Sehnsucht in mir. Nach was auch immer. Vielleicht nach den Weiten des Ozeans oder nach den tiefen dunklen Wäldern Norwegens? Ich würde gern weg. Einfach ausbrechen. Sachen packen. Weg sein. Diese Woche ist echt verhext. Soviel Melancholie hatte ich rechtlang nicht mehr. Aber ich weiß, bzw. nehme an zu wissen womit es zusammenhängt. Doch diese tiefe undefinierbare Sehnsucht in mir, vielleicht sollte ich sie einfach ignorieren? Immerhin habe ich nächste Woche Urlaub und ich freue mich schon riesig drauf. Bodensee – Radio Camp. Das wird bestimmt wieder schön. Und ich kann die Natur dann genießen. Ich kann das Wasser rauschen hören und mit den Füßen darin planschen =) und ich kann in den Wald gehen und mir Zecken auf den Kopf fallen lassen. ;o) …

 

Ja ich freue mich auf Männertag, weil ich da schon am schönen, ja wunderschönen Bodensee bin.

 

Aber Dinge die mich weiterhin beschäftigt haben. Wisst ihr was mir aufgefallen ist? Letzten Samstag hatte ich mit jemanden das Thema Musik und wie mein Verhältnis zu HipHop ist – bzw. ob meine bevorzugte Musik von HipHop beeinflusst ist. Nun ich habe (wie nicht anders zu erwarten) gemeint, dass wohl der meiste HipHop den ich höre im Crossover verwurzelt ist. Aber komischer weise ist mir die Woche aufgefallen das ich viel mehr höre, wo Rapparts und ähnliches drin vorkommt. Komisch, komisch.

 

Auch ist mir aufgefallen, dass ich letzten Samstag mehrere male auf den Arm genommen wurde. Hmz … eigentlich biete ich bei so was gern Kontra und mache kräftig mit. Ich glaube ich stand wirklich neben mir. So eine Schande. But what’s happened is happened. You can’t chance it anymore. Manchmal echt leider. Leider.

 

Vielleicht brauche ich zu viel Aufmerksamkeit?

Overwhelming.

 

Gern würde ich jetzt mal eben in meinen Posteingang gucken und schauen ob mir eine gewisse Trude geschrieben hat. Aber das wird sie sicherlich nicht getan haben. Und auch mein Handy könnte ich ohne Bedenken in ein Aquarium werfen, es wird eh niemand merken. Es ruft keiner an und es schreibt mir auch keiner. Doch das Schöne am Alleinsein ist, dass man viel Zeit für sich hat und dass man viel Nachdenken kann. Aber Verflixt und Zugenäht – ich will nicht immer nachdenken. *lach* und dass muss ich ja zum Glück auch nicht.

 

Youpeee

 

Das Leben ist schön. Vielleicht bin ich auch Schwanger? So ein Hormonschub und –wechsel und so eine hin und her überhaupt *lach*. Vielleicht bin ich auch auf den Kopfgefallen? Des Nachts aus dem Bett? Weil es so hoch ist *lach* [ok das ist ein InSider, Pardon]

Für alle die es nicht wissen, ich schlafe auf einer Matratze die am bodesten Boden liegt;o) – aber ich habe mir sicherlich den Kopf gebrochen, aus dieser Höhe. 20 cm. Wenn überhaupt.

 

Ich hatte gerade eben, vor dem letzten Abschnitt, ein echt schönes Telefonat mit einer guten Freundin. Und wofür sind gute Freunde da? Genau, Hauptsache sie sind da! Damit hat mein Samstag nun Gestalt angenommen. Ich freue mich schon riesig. Dann sehe ich auch mal den kleenen Christian wieder – niedlicher Bursche – so im zarten ersten Klassealter. Vielleicht gibt es wieder Lichtpunkte, denen er nachrennen kann. *lach* schöne Erinnerungen.

 

So für Freitag habe ich auch mein Programm und auch für das restliche Wochenende und für den Montag und überhaupt – für nächste Woche schon. Puh – no Termine mehr – außer für den kommenden Sonntag, aber ich kann mir ja auch mal einen ruhigen machen. Jetzt habe ich wieder gute Laune und ich kann meinen heutigen Blogg wieder mit den Anfangsworten schließen. Yes – I am back to life. *imkreisspring* yeaha…

 

Kennt ihr das Gefühl, eines Augenblicks völlig erfüllten Glücks? So einen Moment durchlebe ich gerade, jetzt hier – in diesem Moment!

 

Ich danke euch – jene die für mich da sind.

 

Stay Tuned!

 

P.S. Ich geh lesen, der nächste hat wieder Zitate ;o)

 

 

(None point - to the point)

 

 

11.5.07 10:15


Kopfchaos

So vergehen die Tage. Vielleicht hat mich eine unbekannte Gemütskrankheit befallen *lach* - ne natürlich nicht. Ich denke es liegt an der gesamten Situation. Gerade, jetzt, wenn ich mein Leben in neue Bahnen geleite, ist es klar das es in mir mehr arbeitet denn je. Ich entwickle mich immer noch sehr rasch. Spüre Fortschritte und spüre Stillstand. Spüre Unbehagen in heiklen Situationen und würde manchmal schon gern wo anderes sein. Oft schweifen meine Gedanken ab, die Konzentration fällt mir in jenen Tag wirklich schwer. Auch wenn ich realisiere das ich mit einer extrem schnellen Auffassungsgabe gesegnet bin, oft fehlt die Lust. Obwohl, dass was ich mache, das ist was ich machen möchte. Keine Ahnung. Also sitz ich oft da, starre aus dem Fenster und wünschte die Sonne würde scheinen. Schein Sonne, los!!! Aber auch bei Regen ist es schön spazieren zu gehen, vorausgesetzt man hat einen Schirm. Genau, ich habe keinen. Wie ich ohne Schirm durch mein Leben komme? Na aber Hallo! Es ist nicht so, dass es jeden Tag oder jede Woche regnet. Ich finde mein Leben ohne Schirm ziemlich schön. Auch wenn ich mir in jenen Tagen einen wünschte. Einen großen, runden und bunten Schirm.

 

Also scheint bei mir Kopfchaos zu herrschen. Was soll’s, wird schon wieder werden. Auch bin ich mir immer noch nicht sicher ob ich am Wochenende nach Chemnitz fahre. Zum einen ist hier in L.E. Pop Up – werde mir auf jeden Fall die eine oder andere Veranstaltung anschauen – und zum anderen ist in Chemnitz Zirkusinsel. Und ich würde mich gern mit dem ein oder anderen treffen wollen. Wenn ihr wüsstet wie mir Chemnitz fehlt. Ihr glaubt das nicht, nicht wahr? Es ist halt so. Keine Ahnung warum. Vielleicht wegen den ganzen Leuten. Maybe. Morgen ist also dann Mittwoch, Halbzeit. Und dann noch sechs Wochen bis Praktikum. Schade. Ich wäre so gern eher gegangen. Nun reicht es aber, ich kann es ja eh nicht ändern, nor?!

 

Nun zum heutigen Thema, ich hänge immer noch an meinem Buch. Es ist entschieden schwerer als das vorhergehende. Also nicht vom Gewicht her – also ja das auch, aber ich meine von der Schreibweise her. Nicht nur das es ein Phantasieroman ist, nee da sind auch en mass Phantasiewörter drin und schöne lange Schachtelsätze. Wobei ich Schachtelsätze echt mag. Auf jeden Fall bringt mich auch dieses Buch zum Nachdenken.

Hier ein kurzer Ausschnitt:

 

[…]

Ihre Freundschaft war die zweier kräftiger, dreister Halbwüchsiger, die einander verkeilt über den Sand rollten und von derselben Papaya aßen, zweier Kameraden, die sich gegenseitig Seeigelstacheln aus den Fußsohlen zogen, eine Freundschaft ohne Vertraulichkeiten, oft fast ohne Worte. Bei manchen Gelegenheiten, entkleideten sie sich sogar ganz selbstverständlich in Gegenwart des anderen, ohne der Tatsache, dass er ein Mann und sie eine Frau war, die geringste Bedeutung zu schenken. Leopoldo, der die endlose Geduld der gewandten Verführer besaß und von seinem Vater das Talent geerbt hatte, stets zu wissen, was man in einem bestimmten Moment sagen und tun darf und was nicht, respektierte peinlich genau den wortlosen Pakt, den sie von Anfang an besiegelt hatten, machte nie Anstalten, ihr über die Felsen zu helfen , schenkte ihr keine Blume und sagte ihr erst recht nicht, wie schön er ihre Augen fand.

Dich eines Tages, eines Nachmittags, sagte er ihr es schließlich doch.

[…]

Sie schwammen weiterhin zusammen, fischten, ritten auf Walen, aber es war nicht mehr dasselbe, denn ihr war nun wichtiger, dass er sie schön fand, und ihm, dass sie seinen Mut bewunderte. Sie hörte seinen Geschichten immer noch begierig zu, dachte dabei jedoch an die vielen Frauen, die er auf seinen Reisen zu so vielen Orten der Welt kennen gelernt haben mochte, und manchmal wurde sie eifersüchtig, worüber er sich ärgerte; sie schwammen immer weniger ins Meer hinaus und gingen stattdessen stundenlang händchenhaltend spazieren, beteuerten sich gegenseitig, wie sehr sie sich liebten und erfanden niedliche Kosenamen füreinander. Sie waren stets bekleidet, und im Träum wäre es ihnen nicht mehr eingefallen, sich vor dem anderen auszuziehen, stattdessen bemühten sie sich, anmutig und elegant zu erscheinen; und sicherlich spurten sie, dass es vorher viel besser gewesen war, als der Anblick des anderen Körpers sie gleichgültig gelassen hatte, als es noch nichts bedeutet hatte, sich zu berühren oder zu umarmen, doch gab es nun kein Zurück mehr, und von diesem Zeitpunkt an waren sie einer für den anderen, und für alle, denen sie im Laufe ihres Lebens begegnen würden, Mann und Frau.[…]

 

Ja da stellt sich mir die Frage, brauchen wir wirklich Bindungen, wenn es uns ohne besser geht?

Warum hegen wir das Bedürfnis nach Zweisamkeit, obwohl es uns in unserer eigenen Einsamkeit, viel besser geht?

Sind Freundschaften, wie sie zwischen Leopoldo und Margolis am Anfang war nicht viel schöner? Warum wollen wir, wenn wir einer Person Bewunderung schenken, alles richtig machen, warum wollen wir anmutig und elegant wirken? Ist das denn alles was einen Menschen aus macht? Warum wollen wir uns beweisen? Und warum vertrauen wir nicht einfach darauf, dass der Bewunderte es selbst mitbekommt, die unzähligen Dinge, die jeder Einzelne zu bieten hat?

 

Fragen über Fragen, die in meinem Kopf herum irren. Aber eine Frage die sich mir immer wieder stellt. Warum sehnt man sich nach Zweisamkeit, wenn man so „allein“ auch glücklich ist? Bringt die Zweisamkeit nicht wieder nur Probleme und Ängste? Und was ist mit der Angst, vor dem Schmerz, des wieder verletzt werden? Ich weiß nicht ob ich noch einmal meine Ängste ignorieren kann. Aber vielleicht kann ich nach und nach wieder Vertrauen zu dem anderen Geschlecht aufbauen.

 

Ich bin froh, dass es so ist wie es ist. Ich weiß es könnte besser sein. Aber so wie es ist, ist es wirklich schön und könnte manchmal gar nicht besser sein (ausgenommen dieses Wetter). Ich bin froh über mein Leben und ich bin dankbar für mein Leben. Ich bin dankbar für die ganzen Erfahrungen, die guten wie die schlechten, sie haben das aus mir gemacht, was ich bin und ich finde ich bin ein guter Mensch und aus mir ist etwas Gutes geworden. Ich bin stolz auf mich. Und es ist mir halbwegs egal, was der Rest der Menschheit davon denkt. [Ein gesunder Egoismus ist gut, genauso ist auch ein gesundes Bildnis von sich selbst gut – und das ist meine Ansicht. Maybe I am more self-conscious than ever before. And you, should not bother to break me – you should not bother to say something to me, go out of my eyes, turn your back on me – like everyone done before, do not bother, because you will not understand the things they make me happy and the things they break me, things they bring me down. You had never realized that I am a very strong person and that I am stronger than you. Do not bother, to make me unhappy – you should bother to get out of my life. Thank you for good times – thank you twice for the bad times!]

 

Stay tuned.

 

Better days will come soon.

 

Begleitmusik: Favez – Old an strong in the modern times
9.5.07 09:22


Revolution, Revolution ey ho

„Wir drehen uns im Kreis und malen uns eine Sonne!“ …. Oder so ähnlich.

Kinder wie die Zeit vergeht. Nun ist es nun schon wieder eine Woche später. Wieder eine Woche in der viel passiert ist. Viel Schönes und auch das eine unschöne, aber so ist das Leben nun mal.

Wir werden in diese Welt hineingeboren, wir lernen laufen und reden. Wir bekommen Normen und Werte beigebracht und scheinbar für dieses, unsere Leben vorbereitet. Keiner hat uns, als wir noch klein und niedlich waren, gesagt, dass wir unsere Erfahrungen alle selbst machen müssen und das wir durch unser Leben geprägt sein werden. Wir werden lernen aus unseren Fehlern, wir werden Abschätzen können, wir werden uns weiterentwickeln und prächtig gedeihen. Oder so ähnlich.

Jede Woche fällt mir wieder auf, dass es enorm viele Menschen gibt, die ihr Leben nicht schätzen können, die halt Leben weil sie Leben und in ihrem Leben keinen Sinn sehen. Menschen die ihr Leben nicht individuell gestalten sondern einfach Kopien von irgend jemand anders sind. Teilweise erschreckend. Ich frag mich immer wieder warum mich diese ganzen Fragen beschäftigen. Warum mir meine Mitmenschen so wichtig sind. Man könnte nun sagen das ist nun mal so, aber ich weiß es nicht. Ich find es traurig, wenn jemand sein Leben scheinbar nicht nutzt, sondern verschwendet. Und mit verschwenden ist jetzt nicht gemeint, nichts machen – faulenzen oder ähnliches. Sondern wenn er die Möglichkeiten und Chancen die ihm geboten werden, einfach außer Acht lässt. Oder wenn sich Menschen ihn ihren Kummer ganz zurückziehen und sich ein kringeln, weil sie glauben es geht nicht mehr, da alles keinen Sinn macht. Aber das Leben hat ja nicht von selbst einen Sinn, sondern wir müssen unserem Leben selbst einen Sinn geben. Und der jeweilige Sinn ist ganz individuell und gleicht wahrscheinlich keinem anderen. Aber in unserer Kindheit werden uns die Werte und Normen so wie die Ziele der Eltern nahe gebracht. Und nur weil irgend jemand anderes denkt, es wäre gut genau diesen Sinn in deinem Leben zu sehen, heißt das noch lange nicht das du diesen Sinn verfolgen musst. Es ist wahrscheinlich so, dass aber auch das jeder erst selbst feststellen muss. Das jeder erst selbst realisieren muss, dass jedes Leben lebenswert ist und kein Leben das andere wert ist. Die meisten sind jedoch abgestumpft, erkennen und entdecken nicht die Schönheit jedes Momentes.

Es war auf jeden Fall eine schöne Woche. Und ich lass mich nicht mehr von Kleinigkeiten (die es die Woche auch nicht gab) oder anderen Dingen runter zeihen. Ich nehme es irgendwie hin und wäge aber auch ab. Mittlerweile ist es schon sinnlos, wenn man immer wieder enttäuscht wird, wenn man immer wieder die gleiche „Gülle“ hört. Also dann ist klar, dass man irgendwann nichts mehr darauf gibt. Geschweige denn irgendwie Bock auf solche Diskussionen hat, in denen man selbst immer wieder der Schuldige ist und nur Vorwürfe zu hören bekommt. Es gibt Dinge die einem irgendwie egal werden.

Nun gut.

Also *lufthol* - ja atmen macht Spaß.

Also am Samstag *nachdenk* 28.03.2007 (wohlgemerkt) war ich wieder mal beim Frisör, nun so ganz zufrieden bin ich nicht, aber wann bin ich schon mal zufrieden *lach* … ne ich denke es ist ganz hübsch. Dann hab ich noch ein bisschen mein Auto gepflegt und Sommerschuhe hat es nun auch an. Allerdings benötige ich unbedingt zwei neue Reifen, da die anderen schon kaum noch Profil haben – es vll. schon leicht kriminell ist. Wobei das nun auch wieder übertrieben ist. Samstagabend war ich dann wieder bei einer sehr, sehr guten und lieben Freundin. Und es war mal wieder ein schöner Abend. So mit lecker essaessahamham. Ich danke ihr hiermit – dafür das sie sich so toll um mich kümmert *lach* … dankö.

Samstag hab ich mich dann Musiktechnisch auch wieder auf das Laufende gebracht. Ich danke auch dieser Person. 35 GB Musik – wow … mein Lappi ist überfordert. Aber ich habe jetzt wieder ganz viel tolle Musik. *imkreisspringundfreu*

Am Sonntag war Stadtparkfest. Wie schön. Den ganzen Tag im Stadtpark und Sonnenstrahlen haschen. Also abgesehen von den warmen Sonnenstrahlen war es arschkalt. Es ist ziemlich interessant einfach nur dazu sitzen und zu beobachten. Die Leute vorbei ziehen zu lassen und zu beobachten wie sie sich verhalten. Es war schön. Und ich konnte Energie sammeln für die nächsten Tag. Wobei die dann auch gar nicht stressig waren.

Sonntagabend war ich dann nochmals im Stadtpark – diesmal nicht mit dem Radio. Hab mal wieder seit langer Zeit (wobei drei Wochen sind nun nicht unbedingt lang) ne gute Freundin wieder gesehen und auch die zwei anderen über aus netten Grazien. *hehe* Decke. Wiese. Großer Teich. Pizza. Nette Leute. War cool. Schön schön und die eine der zwei Grazien hatte dann eine geniale Idee. *zwinka* auch wenn ich erst etwas skeptisch war. Dazu aber später mehr.

Das scheint ein ziemlich langer Block zu werden.

Nach dem Sonntag kommt der Montag. Das ist der Lauf des Lebens. So sieht es aus. Montag war auch ein schöner Tag. (Anmerkung: langsam komm ich mir schon doof vor das ich jeden Tag als schön bezeichne, aber ich denke ich habe viel gelernt und merke nun langsam das es einfach keine schlechten Tage gibt, vielleicht mal einen schlechten Augeblick oder eine schlechte Situation, aber jeder Tag hat seine schönen Momente). Hexenfeuer. Auch wenn diese kleene Dingsda in Steltzendorf nicht groß war – es war schön. Ich hab lange nicht mehr so viel gelacht. Ich hab mich lange nicht mehr so unglaublich wohl gefühlt. Es war einfach nur geil. Vor allem als der Abend dann fortgeschritten war. *zurückdenk* Manche Leute stellen sich bei der Kontaktaufnahme sehr schlecht an. Zum Glück hatten wir eine Expertin in der Runde, die über das Paarungsverhalten nicht kommunikationsfähiger Jugendlicher voll im Bilde war. Es ist natürlich nicht meine Art sich über Leute lustig zu machen, aber in diesem Falle ging es gar nicht anderes. Vor allem, weil freiwillige Feuerwehr – Hexenfeuer – und die angetrunken??? (nahmen wir zumindest an) – wenn es tatsächlich zu einem Brand gekommen wäre, glaube nicht, dass sie so voll in der Lage gewesen wären, dieses zu löschen. Nun es gibt halt solche und solche.

Und die geniale Idee von der einen Grazie – nahm ihren Anfang. Leider vorerst erfolglos. *lach* manchmal kann man nicht so recht über seinen Schatten springen. Aber das klappt schon noch. *hehe*

So Dienstag. Alles Schöne bringt der Mai. Na dann wird es wohl so sein. Ich hatte wieder einen wunderschönen Nachmittag und Mittag mit Sophie (ich nenne Namen – falls unerwünscht melden). Leichte Unbeschwinglichkeit gepaart mit tiefsinnigen Inhalt. Wunderschön. A walk in the park und dann anschließen noch Kaffeetrinken. Wir dachten ja wir könnten dem kalten und starkem Wind trotzen, konnte wir aber nicht, wir haben uns dann von draußen nach drinnen verzogen.

Ich finde es sehr schön, dass es da draußen wenigstens einige Menschen gibt, die mich verstehen und die mein Handeln nachvollziehen können. Und es tut immer wieder gut, lange Gespräche zu haben, ganz egal was der Inhalt ist. Aber wenn ich mit ihr unterwegs bin, dann ist es gut – meine Synopsen werden aktiviert und ich kann Verbindungen erstellen. Das ist ziemlich toll – das schafft ja nun auch nicht jeder.

Ja und da nun alles Schöne der Mai bringt, habe ich mir gedacht ich mach auch mal was dafür *hihi* - gesagt – getan – gemacht – geschafft *freu* näheres zu diesem Thema dann Ende Mai, weil es noch strengster Geheimhaltung unterliegt. Wären wir hier bei der CIA würde ich sagen, dass es eine Top Secret Akte ist. Aber wir sind hier ja nicht bei der CIA.

Es wartete eine restliche drei Tage Woche auf mich. Die schneller vorbei ging als ich Dacht. Aber selbst in diesen drei Tagen ist wieder so viel passiert. *wow* ich sollte meine eigene Zeitung auf machen, so viel wie mir immer passiert. Donnerstag hat sich jemand unverhofft bei mir gemeldet. Wie das so ist wenn man unverhofft Kontaktiert wird, man ist erstmal verwirrt und die ein oder andere trägt dann auch ein breites Grinsen im Gesicht. Ich bin sehr froh, dass ich mich wieder habe. Ich bin froh, dass ich nicht mehr im äußeren Kreis schwimme sondern der Mittelpunkt meiner eigenen Pendelbewegung bin. Es ist auf jeden Fall schön Beachtung zu bekommen. Freitag war dann auch ganz schnell da. Mein Praktikumsbetreuer (was für ein doofes Wort) hat sich bei mir gemeldet, ich könne eher mit dem Praktikum anfangen. Am besten nächste Woche gleich. Na ja ich glaube ja nicht das es so einfach wird, gleich nächste Woche anzufangen. Aber ich werde mal mit meinem Schulleiter reden, mal sehen was ich machen kann. Ich würde natürlich auch jetzt am liebsten schon anfangen. Aber wie heißt es so schön – Vorfreude ist die schönste Freude.

Nun am Freitag hatte ich dann auch wieder mal noch Vorstandssitzung – wieder mal aufschlussreich, die Umsetzung wird folgen. Anschließend haben wir dann noch ganz lange Bilder von verschiedenen Radio T Veranstaltungen angeschaut – hach war das lustig. *g* … nun ja und dann hab ich mich auf den Weg gemacht, auf den Weg in den Süder. War natürlich wieder fein, wenn auch nicht unbedingt atemberaubend schön. Aber fein, trifft die Sache ganz gut.

Nun Samstag, ja… Ein Tag mit Höhen und Tiefen, aber ein unglaublich schöner Tag. Lecker Frühstück im Radio, dann fein Sendung bearbeitet und weiter gemacht, dann lecker Mittag im Radio und dann fein Sendung weiter gemacht. *hihi*. Das Radio könnte gut meine Heimat werden.

Dann war es Nachmittag. Und ich habe mich mit der Person von Donnerstag getroffen. Danke für das Eis. Und bitte für den Döner. *lach*. Also ich fand es sehr schön. Tiefsinniges Schweigen, oder auch Schüchternheit. Tiefsinnige Themen, oder doch nur der alltägliche Mist. Es war auf jeden Fall ein gelungener Nachmittag. Und auch der Abend war sehr schön. Nach dem mir Sophie leider absagen musste, aus gesundheitlichen Gründen, war mein Schlafplatz futsch. Zum Glück hatte auch die neu kontaktierte Person, sich den Abend freigehalten. Danke. Ein langer, langer Spaziergang quer durch Chemnitz und wieder dieses tiefe Schweigen und suche nach Worten, ich hab es auf jeden Fall genossen. Und ich muss wieder einmal sagen, es war ein schöner Tag, nicht einfach ein schöner Tag, sondern ein sehr, sehr schöner Tag.

Nun hatte ich ja kein Nachtlager, also war ich schon am überlegen ob ich zurück nach Leipzig fahre, aber das wäre auch ziemlicher Quatsch gewesen, denn ich hatte am Sonntag noch das ein oder andere zu erledigen. Nach dem alle Kontaktversuche zur Außenwelt fehlgeschlagen haben, habe ich all meinen Mut zusammen genommen und noch mal „neu kontaktierte Person“ (*lol* nein den Namen nenne ich nicht) gefragt ob es vielleicht doch möglich wäre. Zum Glück. Ein ja. Puh *schweißvonderstrinwisch*. Also zu neu kontaktierter Person, schön – plötzlicher Redefluss – wie sympathisch *g* - und dann noch wirklich schlechte Filme angeschaut. Wenn man sonst kein Fernsehen hat, nimmt man auch schlechte Filme in kauf. Der erste, ich weiß gar nicht wie der hieß, auf jeden Fall total gorttisch – irgendwas mit Haien. Reisen Haien – Urmonster – Dinosaurier. Also die Spezialeffekte – genial, ich hätte es nicht besser machen können *lol*… und die Handlung, überhaupt nicht vorhersehbar. Und der zweite – da weiß ich wie er heißt, Anaconda – jagt nach der Bult-Orchidee – nun ja besser als der mit den Haien, alle male, aber auch ziemlicher Mist. Nun ja, ich hab jedenfalls mal wieder ferngesehen. Spannendes Ereignis!. Nach dem mir neu kontaktierte Person *g* das Bett zur Verfügung gestellt hatte – wohlgemerkt, Person hatte in Erwägung gezogen gesamte Wohnung zu verlassen, habe ich geschlafen wie ein Baby. Also so gut habe ich lange nicht mehr geschlafen. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, aber ich geträumt habe ich schon. Ich weiß nur nicht mehr was, ich weiß aber, dass ich irgendwas mit Andern am Handgelenk geträumt habe – komischer Mist. Es war auf jeden Fall total lieb, dass ich so aufgenommen wurde. Und es war das erste Mal das ich bei einer männlichen Person geschlafen hatte und da keine Anstalten gemacht wurden (ihr wisst schon), das ist auf jeden Fall positiv für ihn. Und ich danke für das Verständnis. Ich hoffe nur, dass ich nicht zu anstrengend war.

Ihr habt es gleich geschafft.

Sonntag, Guten Morgen. Ja den hatte ich wohl. Dann wieder ins Radio, an meiner Sendung weiter gebastelt und fertig gebastelt. Hoffe, dass es jetzt so in Ordnung ist. Konnte sie mir nicht noch mal ganz anhören. Tja, dann war ich auf der Suche nach etwas Essbaren, konnte aber leider nicht wirklich etwas finden. Hab dann erstmal telefoniert. Mit wem wohl. Mit der Sophie. Schön. Es geht ihr schon besser. Aber immer noch nicht gut. Gute Besserung, in diesem Sinne.

Dann hab ich meinen Kram zusammen gesucht und bin an eine Tankstelle gefahren und habe mir was zu essen gekauft. Endlich um drei – die erste Mahlzeit. Puh. Und dann auf nach L.E. 60 Minuten später war ich wieder in meinem trauten Heim. Mir gefällt es hier, auch wenn ich mir manchmal immer noch fremd vorkomme. So ist das nun mal. Nach dem ich dann noch etwas schlaf nach geholt habe, bin ich noch mal raus – das schöne Wetter genießen. Wie schön. Und dann ist mir ganz komisch geworden. Und dann kamen ganz viele Six Packs. Ich dachte schon wegen mir. Hehe. Boaha ey, dass waren bestimmt zwanzig oder so. Und mir war gleich noch komischer. Und dann kam der scheinbare Grund ein Bus voller scheinbar Rechter( zu mindest hatten sie Glatzen). Als der Bus dann vorbei war, ging es mir wieder besser.

Tja damit schließt sich der Kreis. Ein schöner Kreis.

Ich danke allen die auch diese Woche mir mein Leben versüßt haben. Spezieller Dank geht hier an vier Personen, die ich aber nicht namentlich nennen möchte. Ha – ich hab’s, ich nenne die Anfangsbuchstaben der Namen, dann können sich die Betroffenen das schon denken. Denk ich mal. Also Nr.1: D.; Nr.2: Y.; Nr.3: S.; Nr.4: M. So hätte ich das auch gemacht. *lach*

Dann macht das Beste aus der kommenden Woche. Ihr wisst, bei Fragen oder ähnlichen, einfach anschreiben.

Begleitendes Album: Purcupine Tree – Deadwing (featuring: Lazarus & Shallow)

 

Stay Tuned
7.5.07 09:46


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